Unterfahrbarer Tisch für Rollstuhlfahrer (Foto: Naturpark Dümmer)

12.10.2017

Naturpark Dümmer weiht neue Sitzgruppe für Rollifahrer ein

Projekt „Schaffung von barrierefreien Naturerlebnissen im Naturpark Dümmer“ setzt weitere Maßnahme um

Aus Mitteln des EU-Programmes EFRE „Landschaftswerte“ wurde im Rahmen des Projektes „Schaffung von barrierefreien Naturerlebnissen im Naturpark Dümmer“  ein für Rollstuhlfahrer unterfahrbarer Picknickplatz in der Ortschaft Hunteburg am  Huntewanderweg  - Einmündung des Bornbaches in die Hunte -  installiert.   „Aufgrund der versetzen Tischbeine wird den Rollstuhlfahrern ein leichtes Heranfahren an die Tischplatte ermöglicht. Somit ist die neue Sitzgruppe sowohl für Rollstuhlfahrer als auch für nicht gehbehinderte Menschen gleichermaßen nutzbar“ erläutert Detlef Tänzer, Geschäftsführer des Naturpark Dümmer. Ziel des Projektes „Schaffung von barrierefreien Naturerlebnissen im Naturpark Dümmer“   ist es vor allem  mobilitätseingeschränkten Personen einen Zugang zum „Natur erleben“ z.B. am See, im Wald oder im Moor zu ermöglichen. Das Vorhaben hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird zurzeit im gesamten Naturparkgebiet durchgeführt. Neben der Gemeinde Bohmte beteiligen sich weitere 10 Naturparkgemeinden und Einrichtungen an der Umsetzung unterschiedlicher infrastruktureller Maßnahmen.  „In den vergangenen Monaten wurde z.B. im Diepholzer Stadtpark  ein barrierefreier Naturerlebnispunkt  mit Picknickplatz und Infotafel für Rollstuhlfahrer installiert sowie ein Strandrollstuhl für körperbehinderte Menschen am Heidesee Holdorf angeschafft. Darüber hinaus sind an den vier Aussichtstürmen am Dümmer See die Zugänge barrierefreier gestaltet. Viele weitere Maßnahmen befinden sich zurzeit in der Umsetzung, wie der barrierefreie Umbau einer Lorenbahn im Neustädter Moor“, erklärt Herr Tänzer weiter.

Durch die Beteiligung der verschiedenen  Kommunen des Naturparks wird  im gesamten Gebiet eine deutliche  Verbesserung  hinsichtlich der Barrierefreiheit ermöglicht. Das Gesamtprojekt wird durch das EU-Programm mit insgesamt 116.983,10 €  gefördert.


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